Künstliche Intelligenz in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen

KI ist nicht die Zukunft – KI ist JETZT!

Schon längst kommen viele von uns mit künstlichen Intelligenzsystemen in Berührung – oft sogar, ohne dass es uns bewusst ist. Im Smartphone nutzen wir seit Jahren die automatische Texterkennung und Sprachkorrektur. In E-Mail-Programmen kommen Spam-Filter zum Einsatz und beim Online-Shopping lassen wir uns gerne von den automatisierten Angebotsvorschlägen inspirieren.

 

KI in der Medizin: Chance und Risiko?

 

Im Arbeitsalltag von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen hat KI inzwischen ebenfalls Einzug gehalten. Sie wird beispielsweise zur automatischen Terminvergabe genutzt, zur Optimierung von Bettenbelegung und Personalplanung und sogar bei der Analyse von bildgebender und Labor-Diagnostik. Künstliche Intelligenz unterstützt mittlerweile viele Arbeitsschritte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und hat damit das Potenzial, dem Fachkräfte- und Personalmangel entgegenzuwirken. Das bedeutet allerdings gleichzeitig, dass mit KI – gerade im Gesundheitswesen –verantwortungsvoll umgegangen werden muss.

KI-Verordnung der EU

Für den verantwortungsvollen Umgang mit KI soll eine EU-Verordnung sorgen. Der sogenannte „EU AI Act“ ist weltweit der erste umfassende Rechtsrahmen für den Umgang mit KI. Die Verordnung gilt in der Europäischen Union für alle Unternehmen, die KI-Systeme anbieten oder nutzen, und ist unabhängig von Größe und Mitarbeiteranzahl. Die KI-Verordnung verpflichtet Arbeitgeber in Artikel 4 dazu, für den Aufbau von KI-Kompetenz im Unternehmen zu sorgen.

 

Schutz für anvertraute Menschen und das Unternehmen

 

Personal, das mit dem „Betrieb und der Nutzung von KI-Systemen befasst ist, soll über ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz verfügen“, heißt es in der EU-Verordnung. Für Einrichtungen der Gesundheits- und Sozialbranche kann das schnell bedeuten, dass nicht nur das Verwaltungspersonal und die IT-Mitarbeiter im Umgang mit Künstlicher Intelligenz geschult werden müssen, sondern genauso die Fachkräfte aus Ärzteschaft und Pflege. Gerade wenn KI in der Medizin zum Einsatz kommt, müssen Entscheidungsprozesse und Verantwortlichkeiten klar definiert und geregelt sein.

Kapitel 01: Basisinformationen
Grundlagen der Künstlichen Intelligenz (KI) und Large Language Models (LLMs) | Was ist KI? | Machine Learning | Deep Learning | wichtige Begriffe und Funktionen | Bildgenerierung
Kapitel 02: Rechtliche Grundlagen und Datenschutz
EU AI Act | Risikoklassen | DSGVO und nationale Regelungen | Gesundheitsdaten | Transparenz und Information | IT-Sicherheit
Kapitel 03: Einsatzfelder von KI und LLMs
Im Büroumfeld: Formulierungshilfen | E-Mails | Spracherkennung | Texterstellung | Datenprüfung | In der Technik: Kontrollsysteme | Energiemanagement | Bei der Betreuung (pflegerisch und ärztlich): Pflegeberichte und Dokumentation | Visiten | Gesprächsprotokolle | Entlassbriefe | Recherche | Zusammenfassungen | Bildauswertungen
Kapitel 04: Datenschutzgerechte Nutzung: Was ist erlaubt und was nicht?
No-Gos: echte personenbezogene Daten | Betriebs- und Sicherheitsinformationen | Fachmaterial und lizensierte Nutzungsrechte | Achtung: öffentliche KI-Dienste | Training Data | erlaubte Anwendungsmöglichkeiten | Anonymisierung und Beispiele
Kapitel 05: Praktische Tipps und Handlungsempfehlungen
Vor der Nutzung prüfen | Best Practices für Prompts | Dos & Don’ts | Praxisbeispiel | Zusammenfassung | die 5 Goldenen Regeln | einrichtungsspezifische Regeln und Ansprechpartner | Dokumentation
Kapitel 06: Einrichtungsinterne Inhalte (KI)
KI in Ihrem Unternehmen | Sie haben die Möglichkeit, einrichtungsinterne Inhalte in diesem Kapitel zu veröffentlichen

KI in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen: WebTV-Kurs als Basisschulung

Der WebTV-Kurs „Künstliche Intelligenz in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen“ führt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Berufsgruppen Ihrer Einrichtung – ohne Vorkenntnisse – an das Thema heran.In rund 25 Minuten vermittelt die Basisschulung die wichtigsten Grundlagen und sie erklärt gängige Begriffe wie bspw. „LLMs“, „GPT“, „Token“, „Prompt“, „Training Data“, „Layers“ u.v.m. Weiter erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wichtige Informationen zu den rechtlichen Grundlagen. Sie erfahren wie die Grundrechte von Menschen unter anderem mit Hilfe von DSGVO und EU AI Act geschützt werden und was Risikoklassen sind. Außerdem gibt es ganz praktische Tipps für den Einsatz von KI am Arbeitsplatz: Wie werden KI-Modelle effizient bedient und Befehle gut formuliert, um ein möglichst gutes Ergebnis zu erzielen.

 

Kooperation mit Fachleuten aus der Praxis

 

Der WebTV-Kurs „KI in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen“ ist in Kooperation mit dem Institut für Krankenhausinnovationsmanagement der St. Franziskus-Stiftung Münster entstanden. Gemeinsam mit dem stellvertretenden Institutsleiter Thomas Opfermann (M.Sc.) sowie den dortigen Datenschützern ist eine Basisschulung in fünf Kapiteln zum Erwerb von KI-Kompetenz entstanden.

 

Zusatzinformationen individuell produziert

 

Kunden von webtvcampus erhalten die exklusive Möglichkeit, den Kurs mit einem eigenen Videokapitel kostenlos um hausindividuelle Inhalte zu erweitern. Denkbar sind hier z.B. Informationen zu eigenen KI-Modellen und Systemen, zu speziellen Verfahrensweisen oder auch Ansprechpartnern im Unternehmen.

 

Sie verfügen noch nicht über ein eigenes Video zu diesem Thema? Dann bieten wir unseren Kunden Unterstützung an: Gemeinsam mit Ihren Fachleuten zeichnen wir das Zusatzkapitel in unserem Studio in Köln in einer professionellen Produktionsumgebung auf, und zwar kostenfrei! Weitere Infos zu webtvcampus:studio finden sie hierzu unter webtvcampus:studio.

WebTV-Kurse zum Thema KI gibt es für:

Kursinhalte sind an die Abläufe in Ihrem Unternehmen anpassbar

Haben Sie Fragen?

Sehr gerne erläutern wir Ihnen unser Kursprogramm und die Einsatzmöglichkeiten in Ihrem Unternehmen. Möchten Sie einen Demozugang oder haben Sie sonstige Fragen? Dann wenden Sie sich gerne an Sarah Heibel.