Mehr Handlungssicherheit für Ihre Mitarbeiter und Patienten

Brandschutzhelfer

WebTV-Kursversionen für:

u.a. gemäß ASR A2.2. Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
Kursinhalte sind an die Abläufe in Ihrem Unternehmen anpassbar

Brandschutzhelferausbildung – Menschen in Unternehmen souverän schützen

Rund 200.000 Mal kommt es in Deutschland jedes Jahr zu einem Brand. Aufgrund der enormen Koordinationsleistung stellt ein Ausbruch gerade für große soziale Einrichtungen, Krankenhäuser und auch Verwaltungen, in denen sich viele Menschen aufhalten, eine erhöhte Gefährdung dar.

Umso wichtiger ist es hier, geschultes Personal vor Ort zu haben, das in einer solchen Gefahrensituation die Ruhe bewahrt und in der Lage ist, korrekt, verantwortungsbewusst und schnell zu handeln. Daher gehört neben einer regelmäßigen Unterweisung aller Beschäftigten auch die Ausbildung von sogenannten Brandschutzhelfern zum betrieblichen Brandschutz.

Der WebTV-Kurs „Brandschutzhelfer“ deckt den gesamten theoretischen Teil der Brandschutzhelfer-Ausbildung ab und erfolgt nach gesetzlichen Vorgaben.

Brandschutzhelferschulung: Arbeitgeber in der Verantwortung

Für die betriebliche Sicherheit im Unternehmen und in den Arbeitsstätten ist der Arbeitgeber verantwortlich. Deshalb verpflichtet ArbSchG § 10 alle Arbeitgeber dazu „die Maßnahmen zu treffen, die zur Ersten Hilfen, Brandbekämpfung und Evakuierung der Beschäftigten erforderlich sind“. Das führt dazu, dass alle Beschäftigten bei Einstellung und nachfolgend mindestens einmal jährlich über die in ihren Arbeitsbereichen vorhandenen Brandgefahren und Brandschutzeinrichtungen sowie das Verhalten im Gefahrfall zu unterweisen sind.

Zusätzlichen sind Unternehmen durch das „Arbeitsschutzgesetz“, die „Technischen Regeln der Arbeitsstätten – Maßnahmen gegen Brände (ASR A2.2)“ und die „DGUV-Vorschrift 1 – Grundsätze der Prävention“ verpflichtet eine ausreichende Anzahl von Beschäftigten als Brandschutzhelfer zu benennen. Erreicht werden soll dadruch:

  • die schnelle und sichere Bekämpfung von Entstehungsbränden,
  • die Vermeidung der Ausbreitung von Entstehungsbränden und
  • die Sicherstellung des selbstständigen Verlassens der gefährdeten Personen im Brandfall ohne Eigengefährdung.

Mindestens 5% der Beschäftigen müssen Brandschutzhelfer-Lehrgang absolvieren

Während die „Technischen Regeln der Arbeitsstätten“ bei normaler Brandgefährdung einen Anteil von fünf Prozent der Beschäftigten als ausreichend bezeichnet, ist die tatsächlich notwendige Anzahl von Brandschutzhelfern durch eine individuelle Gefährdungsbeurteilung zu ermitteln. Dabei müssen betriebsspezifische Gegebenheiten immer berücksichtigt werden. Hierzu zählen unter anderem:

  • erhöhte Brandgefährdung, etwa durch Tätigkeiten mit feuergefährlichen und brennbaren Stoffen,
  • die Anwesenheit vieler Personen oder auch von Personen mit eingeschränkter Mobilität,
  • Schichtbetrieb, Urlaubszeiten, Krankheit und Personalwechsel
  • und natürlich auch Arbeitsstätten mit großer räumlichen Ausdehnung.

Brandschutzhelfer: Aufgaben

Brandschutzhelfer übernehmen besondere Brandschutzaufgaben und unterstützen den Brandschutzbeauftragten in seiner Arbeit. Das kann zum Beispiel die Prävention von Bränden, das Sichern einer Gefahrensituation im Falle eines Brandes, die Organisation der Evakuierung des Unternehmens oder die Funktion als Ansprechpartner für die Feuerwehr sein.

Brandschutzhelfer-Kurs durch fachkundige Experten

Laut DGUV-Informationen kann die Ausbildung von Brandschutzhelfern „durch die Unternehmen, deren Beauftragte oder auch in Kooperation mit kompetente externe Anbieter“ erfolgen.

So ist in Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachkräften für Arbeitssicherheit und Brandschutz sowie der Berufsfeuerwehr Leverkusen und der Freiwilligen Feuerwehr Wiesenburg/Mark ein umfangreicher WebTV-Kurs zur Ausbildung von betrieblichen Brandschutzhelfern entwickelt worden. Der rund 70-minütige Kurs behandelt in insgesamt 21 informativen und leicht verständlichen Video-Kapitel die Themenbereiche:

  • Grundzüge des Brandschutzes
  • Betriebliche Brandschutzorganisation
  • Funktion und Wirkungsweise von Feuerlöscheinrichtungen
  • Gefahren durch Brände
  • Verhalten im Brandfall.

Brandschutzhelfer-Ausbildung: praktischer Teil

Nachdem die Beschäftigten den theoretischen Teil der Ausbildung zum Brandschutzhelfer per Videokurs absolviert haben und jedes Kapitel mit der Beantwortung einer Frage abgeschlossen wurde, bleibt den Ausbildern vor Ort ausreichend Zeit, um auf betriebsspezifische Besonderheiten einzugehen, Fragen zu beantworten und für praktische Übungen. Für den praktischen Teil der Brandschutzhelferausbildung fordert die DGUV u.a.:

  • Handhabung und Funktion, Auslösemechanismen von Feuerlöscheinrichtungen
  • Löschtaktik und eigene Grenzen der Brandbekämpfung
  • realitätsnahe Übungen
  • Wirkungsweise und Leistungsfähigkeit der Feuerlöscheinrichtungen
  • Einweisung in den betrieblichen Zuständigkeitsbereich.

Brandschutzhelfer Auffrischung

Um die erworbenen Kenntnisse regelmäßig aufzufrischen empfiehlt die DGUV Wiederholung des Kurses alle drei bis fünf Jahre, bzw. immer dann, wenn es zu wesentlichen betrieblichen Änderungen im Unternehmen gekommen ist.

Hinweise zur Buchung

Der WebTV-Kurs „Brandschutzhelfer“ und die Brandschutz-Unterweisung sind zum identischen Ticketpreis buchbar.
Bei einer Brandschutzhelfer-Schulung müssen die Mitarbeiter den Kurs erst nach frühestens drei Jahren wiederholen. Die reguläre Brandschutz-Unterweisung muss dagegen jährlich erfolgen.

Entscheiden Sie bei einer Beauftragung für Ihr Haus individuell, wie viele Personen welchen der beiden Kurse absolvieren sollen. Auf diese Weise unterstützen wir Sie dabei, Ihre Mitarbeiter bestmöglich zu dem komplexen Thema Brandschutz zu schulen. Haben Sie Fragen? Dann wenden Sie sich telefonisch an uns. Gerne erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot.

fon: +49 (0) 221 30930-40
mail: heibel@webtvcampus.de